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EU-Förderung

Förderprogramme - Strukturfonds

Integrationsrichtlinie Bund

Ziel der ESF-Integrationsrichtlinie Bund ist es, Personen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit oder Ausbildung stufenweise und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Maßnahmen aus diesem Förderprogramm werden unter aktiver Beteiligung von Betrieben und/oder öffentlichen Verwaltungen in Kooperation mit der regionalen Arbeitsverwaltung (Jobcenter/Arbeitsagenturen) in drei Handlungsschwerpunkten durch Kooperationsverbünde umgesetzt.

Integration statt Ausgrenzung (IsA):
Konkrete Maßnahmen werden von Projektträgern im Rahmen des Ziels (Integration der Zielgruppe der unter 35jährigen in Arbeit oder Ausbildung) und der Kooperationsverbünde frei entwickelt. Durch die Einbeziehung der regionalen Arbeitsverwaltung werden Angebote der Regelförderung mit Projektbausteinen des Handlungsschwerpunkts IsA sinnvoll kombiniert. Beispiel: Qualifizierung von arbeitslosen jungen Migrant/innen in Kooperation mit einem Pflegeheim, in dem zeitgleich betriebliche Maßnahmen zur kultursensiblen Altenpflege durchgeführt werden. Projektteilnehmer/innen nehmen nach der Qualifizierung Arbeit oder Ausbildung in dem kooperierenden Pflegeheim auf.


Integration durch Austausch (IdA):
Gefördert werden Mobilitätsmaßnahmen, in deren Rahmen die unter 35jährigen ein betriebliches Praktikum im europäischen Ausland absolvieren. Zentraler Bestandteil ist ein zwei bis sechsmonatiger begleiteter Auslandsaufenthalt mit individueller Vor- und Nachbereitung in Deutschland. Die Integration der Zielgruppe in Arbeit oder Ausbildung wird in der Nachbereitungsphase durch eine Zusammenarbeit zwischen regionalen Arbeitsverwaltungen und Kooperationsbetrieben sichergestellt


Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF):
Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen der auf diese Zielgruppe ohne Altersgrenze ausgerichteten Beratung, betriebsnahen Aktivierung und Qualifizierung sowie Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. Sie verstärken die Angebote der Arbeitsagenturen/Jobcenter, die diese Zielgruppe häufig nicht erreichen. Gleichzeitig bieten Kooperationsverbünde Schulungen von Multiplikatoren in Betrieben und öffentliche Verwaltungen an, um die Einstellungsbereitschaft für die Zielgruppe zu erhöhen, Beschäftigungsverhältnisse zu stabilisieren und die Qualität der arbeitsmarktlichen Förderung zu verbessern.


Zielgruppe:
Jugendliche und junge Erwachsene unter 35 Jahren mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit oder Ausbildung,
darunter auch Langzeitarbeitslose
Personen, deren spezifische Schwierigkeit im Zugang zu Arbeit oder Ausbildung sich aus ihrem ungesicherten Aufenthaltsstatus
ergibt (Asylbewerber/innen und Flüchtlinge)

Informationen und Kontakt

Nähere Informationen zum ESF-Bundesprogramm „Integrationsrichtlinie Bund“ finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:


www.esf.de/portal/generator/21724/integrationsrichtlinie.html


Die Förderrichtlinie steht hier für Sie zum Download bereit:
Förderrichtlinie 2014 (160 kB)

Die Präsentation zum Programm steht hier für Sie zum Download bereit: Präsentation Infoveranstaltung (1,2 MB)

 

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